© Regina Möller

Kleidertauschparty organisieren

Gemeinsam nachhaltig handeln!

Warum?
Kleidertauschpartys (auch: Kleidertauschbörse) sind eine tolle Möglichkeit, Ressourcen zu schonen, Gemeinschaft zu stärken und bewusst mit Konsum umzugehen. Als ÖkoFaire Gemeinde und Einrichtung der Nordkirche können Sie damit ein Zeichen für Klimaschutz und globale Gerechtigkeit setzen. Mehr Information über globalen Probleme durch eine ungerechte Modeindustrie findet sich auf der Webseite der Aktion»Kampagne für Saubere Kleidung.«

1. Planung: Gemeinsam mehr erreichen

  • Kooperationen suchen: Fragen Sie in der Nachbargemeinde, der örtlichen Bibliothek, Schulen, Kitas oder bei Initiativen wie Repair-Cafés nach, ob sie mitmachen möchten. Gemeinsam erreicht man mehr Menschen und kann Räume, Werbung und Helfer:innen teilen.
  • Termin & Ort: Wählt einen zentralen, barrierefreien Ort (z. B. Gemeindehaus, Bibliothek) und einen Termin, der gut in den Gemeindekalender passt. Samstagnachmittage sind oft ideal.

2. Organisation: Einfach & effektiv

  • Einladung: Nutzen Sie Gemeindebriefe, Social Media, Aushänge und lokale Presse. Betonen Sie den ökologischen und sozialen Mehrwert.
  • Regeln festlegen:
    • Jede:r bringt max. 10 saubere, intakte Kleidungsstücke mit.
    • Schuhkartons oder Kleiderstangen organisieren, um die Sachen ansprechend zu präsentieren.
    • Stellen Sie Spiegel und Umkleidekabinen (z. B. mit Paravents) bereit.
  • Ablauf:
    • Abgabe der Kleidung/Sachen im Vorfeld.
    • Tausch nach dem Motto: „Nimm, was du brauchst – gib, was du nicht mehr trägst.“
    • Übrig Gebliebenes an soziale Einrichtungen spenden.

3. Rahmenprogramm: Mehr als nur Tausch

  • Info-Ecke: Stellen Sie Infos zu Fast Fashion (aus: Klimafasten 2024), nachhaltiger Mode und ÖkoFairer Beschaffung bereit.
  • Kreativangebot: Näh-Café oder Upcycling-Ideen anbieten.
  • Gemeinschaft: Kaffee, Kuchen und Musik schaffen eine lockere Atmosphäre.

4. Nachhaltigkeit im Blick

  • Zero Waste: Mehrwegbecher, Geschirr, Krüge mit Leitungswasser und regionaler Kuchen.
  • Dokumentation: Machen Sie Fotos (mit Einverständnis) und berichten Sie in Gemeinde und lokaler Presse.

5. Nachbereitung

  • Feedback einholen und Ideen für nächste Aktionen sammeln.
  • Kontakte zu Kooperationspartner:innen pflegen – vielleicht wird daraus eine regelmäßige Veranstaltung!

Weitere Informationen: